Am vergangenen Wochenende trafen sich die jeweils beiden erstplatzierten Teams der Landesliga Nord und Süd in Dossenheim, um zu klären, wer sich in dieser Saison mit dem Titel des Badenpokalsiegers schmücken darf. Die Überkreuzvergleiche der beiden Ligen ergaben, dass sich gleich im ersten Halbfinale die Gastgeber aus Dossenheim, die Junggermanen, mit den Gästen aus Kronau, den Rhein-Neckar-Löwen, messen durften und damit den ersten Finalisten ausspielten.

In einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel konnte sich keines der beiden Teams wirklich einmal absetzen und so ging es nahezu im Gleichschritt über 40 Minuten spannend auf und ab. Wenige Sekunden vor Spielende scheiterte David Huljak beim Stand von 22:22 mit einem vergebenen 7m am Torpfosten der Löwen und vergab somit die Möglichkeit das Halbfinale innerhalb der regulären Spielzeit für die Junggermanen zu entscheiden. Eine Verlängerung von 2 mal 5 Minuten musste die Entscheidung bringen. Diese 10 Minuten werden den Dossenheimern lange in Erinnerung bleiben, sah man doch 4 Minuten vor Schluss mit einem 2 Tore Rückstand wie der sichere Verlierer aus ehe die Junggermanen erneut durch mehrere tolle Abwehraktionen ihres Keepers, Thomas Mehler, ausgleichen konnten. Wiederum war es Huljak, der zu einem entscheidenden 7m beim Stand von 28:27 an die Linie trat und vergab. Noch waren 31 Sekunden zu spielen. Die Junglöwen nutzen ihre Chance und glichen ihrerseits zum 28:28 aus. In den verbleibenden 20 Sekunden setzte Trainer Matthias Harbarth dann auf eine Auszeit und sortierte den Angriff neu. 2 Sekunden vor Ende der Partie war es dann dem mutigen 7-Meterschützen, David Huljak überlassen, den entscheidenden Treffer zum 29:28 zu erzielen. Der Einzug ins Finale um den Badenpokal war geschafft.

Im zweiten Halbfinale ging es nicht weniger dramatisch zu und die HSG Oftersheim/Schwetzingen musste sich erst kurz vor Ende der Partie mit 25:24 gegen die SG Pforzheim/Eutingen geschlagen geben.

Für das Finale hatten sich die Junggermanen einiges vorgenommen und starteten auch gut in die Partie ehe ihnen kurz vor Ende der ersten Hälfte zu viele leichte Ballverluste unterliefen und sie beim Stand von 9:14 in die Kabine zogen. In seiner Halbzeitansprache traf Trainer Matthias Harbarth wohl den richtigen Ton und konnte wichtige Impulse für die zweite Hälfte geben. So kämpften sich die Germanen innerhalb von nur 8 Minuten auf ein 17:18 heran und hatten durch einen Tempogegenstoß sogar die Chance zum Ausgleich. Dieser Kraftakt hinterließ jedoch seine Spuren und von da an ging den jungen Spielern aus Dossenheim etwas die Puste aus. So waren sie in der Abwehr immer den berühmten einen Schritt zu spät und konnten ihre Angriffe nicht mit letzter Konzentration und Konsequenz zu Ende spielen. Pforzheim/Eutingen war zu diesem Zeitpunkt das eindeutig bessere Team und konnte sich Tor um Tor absetzen. Am Ende dürfen wir die Gäste zu ihrem 28:24 Sieg beglückwünschen und freuen uns mit ihnen über deren Sieg des Badenpokals.

Den beiden Jugendschiedsrichtern Björn Emig und Jannis Hutzelmann gebührt große Anerkennung gleich drei sehr enge und temporeiche Spiele mit Umsicht und gleichbleibend hoher Konzentration vor einer sicherlich ungewohnt großen Zuschauerkulisse geleitet zu haben. An diesem Samstag war von allen 4 Teams Jugendhandball auf sehr hohem, taktischen wie technischen Niveau zu bestaunen und die Unterlegenen trennte immer nur das nötige Quäntchen Glück um selbst den Sieg davontragen zu können. Alles in allem eine gelungene Werbung für den besten Sport der Welt.

Für die Junggermanen spielten:

Thomas Mehler (TW), David Huljak, Lukas Kamer, Jannes Koch, Loris Dantoni, Robert Tschzaschel, Jonas Lachnitt, Konrad Kulling, Jakob Neureither, Nils Lösch, Christopher König, Johannes Zenzen, Valentin Huljak, Jannis Lang – Trainer und Betreuer: Matthias Harbarth, Jens Wamberg, Harald Ehrhard, Alexander Eike

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